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Die Kreisversammlung

Organe des DRK-Kreisverbandes

Die Kreisversammlung ist neben dem Kreisausschuss und dem Kreisvorstand ein Organ des DRK-Kreisverbandes.

Zusammensetzung der Kreisversammlung

  1. Die Kreisversammlung besteht aus den von den Untergliederungen gewählten Delegierten, den Mitgliedern des Vorstandes des Kreisverbandes, den Ehrenmitgliedern und einem/einer entsandten Delegierten für jedes korporative Mitglied.
  2. Die Zahl der Delegierten der Untergliederungen wird aus der Zahl der Einzelmitglieder der Untergliederungen errechnet. Sie wird nach einem von der Kreisversammlung zu beschließenden Schlüssel festgestellt. Jede Untergliederung kann so viele Delegierte entsenden, wie Stimmen für sie nach Satz 2 errechnet worden sind.
  3. Die Delegierten stimmen einzeln ab. Stimmübertragung ist nicht zulässig.
  4. Jeder/Jede Delegierte hat eine Stimme. Die Mitglieder des Vorstandes des Kreisverbandes und die Ehrenmitglieder haben jeweils eine Stimme. Die Einzelmitglieder der Untergliederungen wählen ihre Delegierten nach den Satzungsbestimmungen der Untergliederung.
  5. Korporative Mitglieder haben auf den Kreisversammlungen jeweils eine Stimme.

Durchführung der Kreisversammlung

  1. In jedem Jahr findet eine Kreisversammlung statt. Sie wird von dem/der Vorsitzenden oder seinem Vertreter/seiner Vertreterin/ihrem Vertreter/ihrer Ver-treterin einberufen und geleitet. Die Einberufung geschieht durch schriftliche Einladung der Untergliederungen und der korporativen Mitglieder unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung.
  2. Eine außerordentliche Kreisversammlung ist einzuberufen, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt oder wenn es von einem Drittel der Untergliederungen einschl. korporativer Mitglieder unter Angabe der Gründe beim Kreisvorstand schriftlich beantragt wird. In diesem Fall beträgt die Einladungsfrist mindestens zwei Wochen.
  3. Die ordnungsgemäß einberufene Kreisversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
  4. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Beschlüsse, durch die die Satzung geändert, der Kreisverband aufgelöst oder Mitglieder des Kreisvorstandes abberufen werden sollen, bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Stimmberechtigten, Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.
  5. Abstimmung erfolgt offen (durch Zuruf oder Handzeichen) oder auf Antrag von einem Zehntel der anwesenden Stimmberechtigten geheim durch Abgabe von Stimmzetteln. Wahlen zum Vorstand sind in der Regel geheim vorzunehmen. Sie können auch offen durchgeführt werden.
  6. Die Tagesordnung und die Beschlüsse sind in einer Niederschrift festzuhalten. Diese ist von dem/der Vorsitzenden des Kreisverbandes und dem/der von ihm/ihr zu Beginn der Sitzung bestimmten Schriftführer/Schriftführerin sowie dem Kreisgeschäftsführer/der Kreisgeschäftsführerin zu unterzeichnen. Jede Untergliederung sowie jedes korporative Mitglied erhält die notwendigen Abschriften.

Aufgaben der Kreisversammlung

Die Kreisversammlung

  1. entscheidet über den Delegiertenschlüssel;
  2. entscheidet über Vorlagen des Kreisvorstandes und über begründete Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung, die spätestens zwei Wochen vor der Kreisversammlung schriftlich bei der Kreisgeschäftsstelle gestellt worden sind oder deren Behandlung die Kreisversammlung mit ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen zulässt;
  3. beschließt über einheitliche Regelungen, die für alle Untergliederungen und deren Gliederungen verbindlich sind (s. § 11 Abs. 1 Ziff. 2 der Landesverbandssatzung und § 13 Abs. 1 und § 19 Abs. 3 der Satzung des DRK);
  4. nimmt den Tätigkeitsbericht des Kreisvorstandes entgegen;
  5. beschließt über die Grundstücksgeschäfte des Kreisverbandes vorbehaltlich der Einwilligung des Landesvorstandes (s. § 19 Abs. 1 Buchst. i der LV-Satzung)
  6. beschließt über die Aufnahme von Darlehen und Abgabe von Bürgschaftserklärungen durch den Kreisverband sowie ähnliche Rechtsgeschäfte, die von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind und sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.
  7. beschließt die Jahresrechnung sowie die Entlastung des Kreisvorstandes nach Vorlage des durch einen Abschlussprüfer/eine Abschlussprüferin (Wirtschaftsprüfer/ Wirtschaftsprüferin) erteilten uneingeschränkten Testats.
  8. genehmigt den Wirtschaftsplan, der der Überprüfung durch den Landesvorstand bedarf.
  9. setzt im Rahmen der Beschlüsse der Landesversammlung die von den Untergliederungen an den Kreisverband jährlich zu zahlenden Anteile von Mittelbeschaffungsaktionen und Mitgliedsbeiträgen fest;
  10. wählt die Mitglieder des Kreisvorstandes (mit Ausnahme des Kreisgeschäfts-führers/der Kreisgeschäftsführerin) und den stellv. Kreisrotkreuzleiter, die stellv. Kreisrotkreuzleiterin, den stellv. Kreisverbandsarzt/ die stellv. Kreisverbandsärztin und bestätigt den stellv. Leiter/die stellv. Leiterin des Jugendrotkreuzes auf drei Jahre. Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder und deren Stellvertreter/-innen gem. § 15 Ziff. 1 d), e), g) und h) ist die „Ordnung der Rotkreuzgemeinschaften (außer Jugendrotkreuz) im Bereich des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe“ und bei der Wahl des Leiters/der Leiterin des Jugendrotkreuzes die „Ordnung für das Deutsche Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe“ zu beachten. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Stimmen der Kreisversammlung erhält; wird diese Mehrheit in zwei Wahlgängen nicht erreicht, so ist gewählt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt;
  11. entscheidet vorbehaltlich der Genehmigung des Landesvorstandes über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Kreisverbandes.
  12. wählt jährlich den Abschlussprüfer/ Abschlussprüferin (Wirtschaftsprüfer/ Wirtschaftsprüferin) auf Vorschlag des Vorstandes.