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Marcus Sting

Herr Marcus Sting

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Jobcenter und DRK fördern Rettungssanitäter für den Krankentransport

Das Rote Kreuz, welches den Rettungsdienst und Krankentransport im Auftrag des Kreises Siegen-Wittgenstein durchführt, geht gemeinsam mit dem Jobcenter neue Wege, um neue Mitarbeiter für den qualifizierten Krankentransport zu gewinnen. So konnten am 1. März 2018 die ersten 15 Bewerber/-innen zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Rettungssanitäter im DRK-Ausbildungszentrum begrüßt werden.

Den Interessenten für die Ausbildung zum Rettungssanitäter, wurden von Rettungsassistentin Ramona Neuser  (links im KTW) und Lauryn Wüstenhöfer (Auszubildende zur Notfallsanitäterin) (rechts im KTW), ein Krankentransportwagen (KTW) vorgestellt.

Den Interessenten für die Ausbildung zum Rettungssanitäter, wurden von Rettungsassistentin Ramona Neuser (links im KTW) und Lauryn Wüstenhöfer (Auszubildende zur Notfallsanitäterin) (rechts im KTW), ein Krankentransportwagen (KTW) vorgestellt.

„Schon lange sind die Stapel der Bewerbungsmappen, welche sich für die Mitarbeit im Krankentransport interessieren, sehr übersichtlich. Wir suchen dringend Personal für den qualifizierten Krankentransport, also für die Beförderung von Kranken und häufig bettlägerigen Patienten, die keine Notfälle sind, aber eine medizinische Betreuung benötigen“, sagt der für den DRK Rettungs- und Krankentransport zuständige Abteilungsleiter Rüdiger Schmidt.

„Im November 2017 kamen wir ins Spiel“, erläutert Hans-Georg Ballbach, Arbeitsvermittler und Arbeitgeberberater des Jobcenters Kreis Siegen-Wittgenstein. Zusammen mit dem DRK entstand ein Projekt zur Gewinnung von Rettungssanitätern. „Durch das Jobcenter wurden rund 25 vorbereitete und interessierte Arbeitsuchende zu zwei Infoveranstaltungen in die DRK-Rettungswache Kreuztal eingeladen, die dort die Gelegenheit bekamen sich über die Anforderungen, Vorbereitungsdauer und Aufgaben eines Rettungssanitäters zu informieren. Im Gegensatz zur Notfallrettung, wo die Berufsausbildung  zum Notfallsanitäter drei Jahre dauert, benötigt man für die Tätigkeit als Rettungssanitäter nur eine dreimonatige Vorbereitungszeit. „Das ist ein überschaubarer Zeitraum und  Aufwand, den Interessierten auf dem Weg in eine sichere berufliche Zukunft die dazu notwendige Unterstützung zukommen zu lassen“, sagt Hans- Georg Ballbach.

„Gerade junge Menschen ohne berufliche Ausbildung sowie Langzeitarbeitslose haben durch die Vorbereitung auf die Eignungsfeststellung zum Rettungssanitäter gute Chancen, eine dauerhafte Beschäftigung mit guten Aufstiegschancen zu finden. Im Fokus standen auch Alleinerziehende, die es nach unseren Erfahrungen besonders schwer haben, eine Beschäftigung, im Rahmen der sichergestellten Kinderbetreuung, zu realisieren. „Ich freue mich sehr, dass über das DRK die Möglichkeit eines Teilzeitjobs angeboten werden kann, auch wenn hier noch die eine oder andere Hürde genommen werden muss“, so Hans - Georg Ballbach weiter.

Das DRK bietet jedem passenden Bewerber an, dass er mit der erfolgreichen Eignungsfeststellung zum Rettungssanitäter eine unbefristete Einstellungszusage erhält. Die Vorbereitung wird im DRK eigenen Ausbildungszentrum durchgeführt, welche sich in einen theoretischen, klinischen und praktischen Teil gliedert, bevor die Abschlussprüfung erfolgen kann.

 

 

 

12. März 2018