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Marcus Sting

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DRK wird sich strategisch weiterentwickeln - Kreisversammlung in Dreis-Tiefenbach

Am Dienstag richtete der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V. seine jährliche Kreisversammlung aus. Diesmal in Dreis-Tiefenbach und erstmals mit Präsidium und hauptamtlichen Vorstand. Insgesamt waren 115 stimmberechtigte Delegierte aus den Ortsvereinen und Frauenvereinen anwesend, zusätzlich rund 100 nicht stimmberechtigte Helferinnen und Helfer sowie hauptamtliche Abteilungs- und Einrichtungsleitungen. Dr. Martin Horchler, Vorstand des DRK-Kreisverbandes, begrüßte jeden Delegierten und Gast persönlich mit Handschlag.

Die erschienenen Delegierten hörten aufmerksam zu, was Präsidium und Vorstand auf der Kreisversammlung vortrugen.

Die erschienenen Delegierten hörten aufmerksam zu, was Präsidium und Vorstand auf der Kreisversammlung vortrugen.

Präsident Landrat Andreas Müller verabschiedete Dr. Klaus Bahrendt als Notarzt .

Die Kreisversammlung wurde von DRK-Präsident Landrat Andreas Müller eröffnet und geleitet. Dieses Jahr gab es zwar keine Ehrungen, dennoch wurden zwei Persönlichkeiten ein Dank ausgesprochen. Dr. Klaus Bahrendt wurde als Notarzt verabschiedet. Andreas Müller dankte ihm für seinen Einsatz im Rettungsdienst, den Dr. Bahrendt seit 1988 ausübte. Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Obersdorf bleibt er dem DRK erhalten. Anna-Elisabeth Epple konnte leider nicht persönlich anwesend sein, wurde aber ebenfalls für ihr Engagement als stellv. Leitung des Kreisjugendrotkreuz geehrt. Frau Epple ist 1992 ins Jugendrotkreuz eingetreten und übernahm 2004 die stellv. Leitung des JRK. Aus persönlichen Gründen konnte sie ihr Amt nicht weiterführen.
Dr. Horchler inspirierte die Delegierten mit seinen Ideen und Visionen. „Die 7 Grundsätze bilden die Pfeiler des Roten Kreuzes. Ich möchte gerne „Brücken bauen“. Mir ist also wichtig, dass wir im Dialog zwischen Ehren- und Hauptamt, Jung und Alt, Gliederungen und Geschäftsstelle bleiben, oder den Dialog wieder aufnehmen. Meine Vision ist es, in den nächsten Jahren eine behutsame Neuausrichtung des Kreisverbandes voranzubringen. Dazu werden wir gemeinsam auch ein tragfähiges Leitbild erarbeiten, damit wir strategisch in die Zukunft gehen können. Es liegt mir sehr viel daran, offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren“, sagt Dr. Martin Horchler. Zum ersten Mal erläuterte Dr. Martin Horchler den Geschäftsbericht. Bei einem Umsatz von 25,5 Mill. Euro, konnten 45 000 Euro in die freie Rücklage gestellt werden. Die gesamte Rücklage beträgt somit 1,37 Mill. Euro. Das Ergebnis war letztes Jahr besser, allerdings haben einige Sondereffekte einen geringeren Überschuss verursacht, sagten Dr. Martin Horchler und Ulrich Käßburg übereinstimmend. „Die Ursachen sind bekannt und behoben“, ergänzt Dr. Horchler.

Der gedruckte Jahresbericht gibt einen beindruckenden Überblick über die vielfältige Arbeit des DRK. Sei es im Ehren- und Hauptamt, Jugendrotkreuz, Krebsnachsorge, Fundraising, Fahrdienste, Kleidersammlungen, Häusliche Pflege und Tagespflege, Kindertagesstätten, Flüchtlingsberatung oder Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen – das DRK Aufgabengebiet ist groß und vielfältig.

Landrat Andreas Müller ergänzte als DRK-Präsident, dass die neue Satzung die Aufgabe des Präsidiums ebenfalls neu definiert hat. „Wir im Präsidium mussten unsere Rolle auch erst noch einüben. Vor allem müssen wir noch üben, dass wir nicht mehr ins operative Geschäft eingreifen. Wir müssen unsere gegenseitigen Erwartungen klären. Was dürfen die Gliederungen vom Kreisverband erwarten und was darf der Kreisverband von den Gliederungen erwarten. Darüber werden wir im Kreisrat beraten. Letztendlich sollten die Gespräche und Abstimmungen in einer neuen Aufgaben- und Finanzordnung münden“, sagte Andreas Müller.

Nachdem Vorstand und Präsidium einstimmig Entlastung erteilt worden war, wurde bei den Wahlen Ulrich Käßburg einstimmig zum Schatzmeister gewählt. Zudem wurde Daniela Wißmann erneut zur Kreisrotkreuzleiterin gewählt. Eine Kreisverbandsärztin oder Kreisverbandsarzt konnte erneut nicht gefunden werden. Für die stellvertretenden Präsidiumsmitglieder wurden Petra Trogisch als stellv. Kreisrotkreuzleiterin, Wolfgang Joksch als stellv. Kreisrotkreuzleiter und Mike Neeb als stellv. Leiter der Jugendrotkreuz einstimmig gewählt.

 

 

27. Juni 2018