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Mit Tara, Gloria und Chap hat der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein erstmals Trümmer-Suchhunde

Siegen. Zum ersten Mal stellten sich jetzt Rettungshundeführer des DRK-Kreisverbands Siegen-Wittgenstein einer Einsatzprüfung für die Suche nach Vermissten in Trümmern. In Mainz bewiesen Daniela Westheide mit Tara, Günter Scheid mit Gloria und Monika Münker mit Chap dass sie nach mehrjährigem Training einsatzbereite Rettungshundeteams für die Trümmersuche sind.

Legten jetzt erfolgreich ihre Einsatzprüfung als Rettungshundeteams ab: Günter Scheid mit Gloria, Monika Münker mit Chap, Daniela Westheide mit Tara (alle Trümmer) und Susanna Gerhard mit Gandhi (Fläche, v.l.).

Legten jetzt erfolgreich ihre Einsatzprüfung als Rettungshundeteams ab: Günter Scheid mit Gloria, Monika Münker mit Chap, Daniela Westheide mit Tara (alle Trümmer) und Susanna Gerhard mit Gandhi (Fläche, v.l.).

Bereits drei Wochen zuvor hatten Susanna Gerhard mit Gandhi und Günter Scheid mit Askan ihre Einsatzprüfung für die Flächensuche erfolgreich abgelegt. Somit verfügt  der DRK-Kreisverband nun insgesamt über 6 einsatzbereite Flächen-Suchhunde und erstmals 3 Suchhunde für Trümmereinsätze.

Tara und Gloria sind bereits seit einigen Jahren erfolgreiche Flächen-Suchhunde, während Border Collie Chap seine erste Einsatzprüfung absolvierte. Neben der umfangreichen Ausbildung der Hunde in der Suche nach Verschütteten wurden auch der Gehorsam der Hunde sowie ihre Gewandtheit auf ganz unterschiedlichen Untergründen und in diversen Trümmersituationen aufgebaut.
Auch die Rettungshundeführer durchlaufen eine vielseitige Ausbildung und mussten zur Prüfung neben Kenntnissen als Sanitätshelfer auch Fachwissen wie Funken, Trümmerkunde und Einsatztaktik unter Beweis stellen.

Jetzt heißt es weiter trainieren, denn die Einsatzfähigkeit wird jeweils für 18 Monate erteilt, danach muss jedes Rettungshundeteam die gesamte Prüfung wiederholen. Und natürlich müssen die Hunde fit gehalten werden, damit sie jederzeit in den Einsatz gehen können, wenn Menschen vermisst werden. Alle Rettungshundeführer sind ehrenamtlich mit ihren privaten Hunden tätig, in der Regel werde sie über die Polizei bei Bedarf zur Mithilfe bei der Suche nach Vermissten angefordert.

 

 

 

7. November 2017