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Weltwärts Freiwillige aus Namibia und Uganda

Vizepräsidentin Nilgün Özel begrüßte acht „weltwärts“-Freiwillige aus Namibia und Uganda „Mit- und voneinander lernen“

Nilgün Özel (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Klaus Miethe (Jugendrotkreuz-Landesleiter) begrüßten acht „weltwärts“-Freiwillige aus Namibia und Uganda zu ihrem Freiwilligenjahr in Westfalen-Lippe.

Nilgün Özel (Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe) und Klaus Miethe (Jugendrotkreuz-Landesleiter) begrüßten acht „weltwärts“-Freiwillige aus Namibia und Uganda zu ihrem Freiwilligenjahr in Westfalen-Lippe.

Münster, 21.09.2016
38/2016
 
„Lerndienst, weil wir mit- und voneinander lernen, weil wir internationale Freundschaften schließen, weil wir Gemeinsamkeiten finden, weil wir gemeinsam etwas Neues aufbauen“, sagte Nilgün Özel, die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe am Mittwoch, 21.09.2016, in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Münster. Gemeinsam mit Jugendrotkreuz-Landesleiter Klaus Miethe begrüßte sie sechs Freiwillige – zwei Frauen und vier Männer - aus Namibia und zwei Freiwillige – zwei Frauen - aus Uganda zu ihrem Freiwilligenjahr im Rahmen des entwicklungspolitischen Lerndienstes „weltwärts“ in Westfalen-Lippe.
 
Wie Bundesfreiwilligendienstler werden sich die Freiwilligen aus Süd- und Ostafrika im Rahmen des „weltwärts“-Programms ein Jahr lang in ihren Einsatzstellen in den DRK-Kreisverbänden Bochum, Gelsenkirchen,  Siegen-Wittgenstein und Witten sowie im Stift Tilbeck in Havixbeck engagieren;  sie sind den BFDlern auch rechtlich und finanziell gleichgestellt. Unter anderem werden sie in Kindertageseinrichtungen mithelfen, bei der Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen oder im Rahmen der Begleitung und Assistenz von Menschen mit Behinderung unterstützen.


Hintergrund:
Internationale Freiwillige in Deutschland aufnehmen
Fünf Jahre nach Einführung des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde dieses um eine neue Komponente bereichert: Um den Anspruch eines entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienstes konsequent zu erfüllen, wurde 2013 die Süd-Nord-Komponente eingeführt.


Süd-Nord-Austausch stärken
Freiwillige aus dem Globalen Süden können mit der Süd-Nord-Komponente einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. So wird der Austausch zwischen Partnern des Globalen Südens und des Globalen Nordens intensiviert und die Vernetzung aller Freiwilligen gefördert. „weltwärts“ wird damit als Programm des Globalen Lernens gestärkt. Die Süd-Nord-Komponente wird in Kooperation mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) umgesetzt. Die Engagement Global - arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom BMZ finanziert - fungiert dabei als Zentralstelle, der die Einsatzstellen für die Süd-Nord-Komponente zugeordnet werden. Alle Einsatzstellen müssen durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) als Bundesfreiwilligendienst-Stelle anerkannt sein. Außerdem muss die Aufnahmeorganisation als „weltwärts“-Organisation positiv geprüft sein.
 
Das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe ist seit 2008 eine vom BMZ anerkannte „weltwärts“-Entsendeorganisation. Aktuell wurden 54 junge Männer und Frauen durch das Jugendrotkreuz im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe nach Indien, Uganda, Tansania, Namibia und Südafrika entsendet, um dort im Rahmen des entwicklungspolitischen Lerndienstes „weltwärts“ tätig zu werden.

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21. September 2016